Franzensfeste

Geschichte der Festung Franzensfeste

  • 1797: Napoleons Armee rückte durch das Eisacktal gegen Österreich vor
  • 1830: Österreich fixiert seine Südgrenzen
  • 1833: Baubeginn der Festung unter Erzherzog Johann (einfach zu verteidigen)
  • 1838: Fertigstellung der Festung
  • 1871: Festung wird Kontrollpunkt für Brennerbahn
  • 1882: Festung wird zum Lager für die Armee umfunktioniert
  • 1919: kampflose Übernahme der Festung seitens Italiens Armee
  • 1939: Bau des „Franzensfester Stausees“
  • 1943: Benito Mussolini benützt die Festung als Goldbunker
  • 1945: kleine Teile der Festung wird durch Luftangriffe zerstört
  • 2003: Armee verlässt die Festung, Restaurierungskosten der Festung: 9,3 Mio. €
  • 2005: Festung wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Die Festung besteht aus drei Forts und ist an das Gelände angepasst. Ihr Gelände, das sich über knapp 65 km² erstreckt, beinhaltet ein 20 Hektar großes Labyrinth aus Räumen, Treppen und Gängen.

 

Allgemeines zur Gemeinde Franzensfeste

Die Gemeinde Mittewald mit ihrer Fraktion Franzensfeste war bereits seit vielen Jahren eine kleine Siedlung an der bedeutenden Römerstraße Via Raetia. Im Jahre 1940 wurde Franzensfeste zum Gemeindezentrum und Mittewald zur Fraktion. Nach dem Bau der Brennerbahn und der Autobahn wurde sie zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt im Brennerverkehr. Hier befindet sich auch der südliche Austrittspunkt des Brennerbasistunnels.

Das Wappen zeigt ein umgedrehtes gebogenes V, welches das Wappen in drei Farbbereiche teilt. Die Farben im Wappen sind rot, grün und blau. Das weiße V symbolisiert Franzensfeste als Verkehrsknoten. Rot steht für den Fels, Grün für die Örtlichkeit Unterau und Blau für den Eisack-Stausee.

 

 

 

Franzensfeste

Franzensfeste, eine Gemeinde mit rund 1.000 Einwohnern (2016) befindet sich in der Provinz Südtirol. Sie ist die südlichste Gemeinde im Wipptal. Die Siedlung verteilt sich auf knapp 62 km² auf drei Fraktionen: Grasstein, Mittewald und Oberau. Während sich das Zentrum des Dorfes auf 750 m befindet, liegt sein höchster Punkt auf 2708m ü.d.M. Der „Franzensfester Stausee“ staut Wasser vom Eisack und leitet dieses ins Wasserkraftwerk von Brixen.