Bauernhofschulen

Der Südtiroler Bauernbund

1904 wurde der Tiroler Bauernbund in Sterzing gegründet. Dieser wurde nach der Abspaltung Südtirols von Österreich 1919 durch den Landwirteverband ersetzt. Die faschistische italienische Regierung benannte diesen 1926 in die staatliche Bauernorganisation um. 1955 kam der Südtiroler Bauernbund zu seinem heutigen Namen.
Heute ist der Südtiroler Bauernbund für die Vertretung der Bauern in wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und politischer Hinsicht  zuständig und versucht sie zu stärken und die weitere Bewirtschaftung der Höfe zu fördern. Von ca. 23.800 landwirtschaftlichen Betrieben in Südtirol vertritt der Südtiroler Bauernbund ca. 21.000 Mitglieder.
Der Sitz des Südtiroler Bauernbundes befindet sich in der Hauptstadt Bozen. Mit der Zeit haben sich Unterorganisationen gebildet wie z.B. die Südtiroler Bäuerinnenorganisation, welche die Initiative „Schule auf dem Bauernhof“ unterstützt.

 

Bauernhofschulen

Jede Bauernhofschule spezialisiert sich auf einzelne Produkte wie z.B. die Milch- oder Kräuterverarbeitung, so auch die Bauernhofschule „Wastnerhof“ in Stilfes (Freienfeld).
Am „Wastnerhof“ gibt es 40 Mutterschafe der Rasse „Tscheggenschafe“, die Haupteinnahmequelle der bewirtschaftenden Familie liegt bei der Fleischvermarktung.
Bei Besichtigung des Hofes wird außerdem auf die Wollverarbeitung großer Wert gelegt.
Das Motto des Bauernhofes lautet: „Aus Einfachem etwas qualitativ Hochwertiges zu produzieren.“

Tscheggenschafe:Standorte der Bauernhofschulen:

 Südtiroler Bäuerinnenorganisation

Raum Bozen:

Raum Eisacktal:

Raum Meran:

Raum Vinschgau:

Raum Pustertal/Gadertal: