BISS- Straßenzeitung von Bürgern in sozialen Schwierigkeiten

Zu Beginn der Führung wurden wir in der BISS-Redaktion über die Entstehungsgeschichte der Straßenzeitschrift informiert. Anschließend besuchten wir die Fahrrad Werkstatt Dynamo, da diese durch BISS unterstützt wird. Dort erfuhren wir die Ziele und Ansätze der sozialen Einrichtung, welche Ausbildungen anbietet, um Menschen mit sozialen Schwierigkeiten wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern.  Nach der Besichtigung der Werkstatt, machten wir uns auf den Weg zum Münchner Ostfriedhof, in welchem das Gemeinschaftsgrab der Organisation BISS liegt. Dieses wurde errichtet, um die Würde der BISS-Verkäufer zu wahren, da ihnen so ein anonymes Grab erspart bleibt.

 

BISS – Bürger in sozialen Schwierigkeiten

BISS  ist die älteste Straßenzeitung  Deutschlands und zählt mit einer Auflage von  40.000 Exemplaren im Monat  zu den erfolgreichsten Straßenmagazinen weltweit. Sie wurde von Rudolph Moshammer gegründet, der es sich zum  Ziel machte, Bewusstsein für die Probleme von Menschen in sozialen Schwierigkeiten zu schaffen und gleichzeitig Bedürftige zu unterstützen.  Das Magazin wird von obdachlosen Menschen auf der Straße verkauft und gibt ihnen so die Möglichkeit aus eigener Kraft aus ihrer Notlage zu gelangen. BISS finanziert sich allein durch den Verkauf der Straßenzeitung und kann durch Geldspenden oder eine Patenschaft unterstützt werden.